Das Flötenkonzert von Sans-souci ist ein deutscher, in Schwarz-Weiß gedrehter Historienfilm aus dem Jahr 1930. Er war der erste Tonfilm der zwischen 1920 und 1942 sehr populären Fridericus-Rex-Filme, die sich mit der Geschichte Friedrichs des Großen befassen.

Handlung

Im Jahr 1756 wird offiziell ein Maskenball im Dresdner Palais des sächsischen Ministers Heinrich von Brühl gefeiert. Inoffiziell finden allerdings Gespräche mit den Gesandten Österreichs, Russlands und Frankreichs statt, die ein Komplott gegen den Preußenkönig Friedrich II. zum Ziel haben. Der preußische Gesandte Major von Lindeneck bemerkt diesen Vorfall und es gelingt ihm, eine Kopie des abgeschlossenen Geheimvertrages dem Preußenkönig zu überbringen. Friedrich berät er sich mit seinen Generälen, die zur Vorsicht mahnen. Friedrich ist fassungslos über die Reaktion und entwickelt nun einen Gegenplan. Dazu schickt er von Lindeneck erneut nach Dresden. Dieser ist davon allerdings wenig begeistert, da er Grund zu haben meint, an der ehelichen Treue seiner Frau Blanche zu zweifeln, und diese nun wiederum alleine zurücklassen muss. Allerdings ist ihm die Königstreue wichtiger und er führt sämtliche Aufträge des Preußenkönigs aus. Als die Gesandten Österreichs, Russlands und Frankreichs um eine Audienz bei Friedrich bitten, gibt er, um Zeit zu gewinnen, eine Flötenkonzert, dass in seiner Aufstellung dem berühmten Bild von Adolph von Menzel nachempfunden ist. Im Laufe dieses Konzertes erhält er die Depesche aus Wien, die das Komplott vollständig aufdeckt. Er beendet das Konzert und lässt den Gesandten die Kriegserklärung überreichen. Er begibt sich nach draußen und macht bekannt, dass er diesen soeben den Marschbefehl für die Regimenter gegeben habe. Der Siebenjährige Krieg beginnt.