Als Heimkehrer im Sinne dieses Artikels werden Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges und SMT-Verurteilte bezeichnet, die nach Deutschland und Österreich zurückkehren konnten.

Die Frage nach dem Schicksal der Gefangenen beschäftigte die westdeutsche Öffentlichkeit der Nachkriegsjahre sehr. Mit zahlreichen Heimkehrerdenkmälern und Demonstrationen wurde immer wieder auf deren Schicksal hingewiesen. Als besonders emotionales Ereignis gilt die Heimkehr der Zehntausend (ab 7. Oktober 1955) aus sowjetischer Gefangenschaft über Herleshausen und das Lager Friedland