Topographie Der letzte Garten – das Grab

Ein schöner Friedhof ist eine Rarität geworden. Gräber, die im Gras liegen, unter Bäumen, Buchs und Rosenbüschen. Kleine helle Steine, freundliche Sommerblumen. Ein Ort des Friedens. Der Film zeigt nachahmenswerte Beispiele, aus Liebe zu den Toten.

Ein schöner Friedhof ist heute eine Rarität geworden. Gräber, die im Gras liegen, unter Bäumen, Buchs und Rosenbüschen. Kleine helle Steine, freundliche Sommerblumen. Ein Ort des Friedens. Heute sind die Toten eingeparkt wie Luxuslimousinen. Schwarz und bombastisch, in makellosem Hochglanz werden mit dem Kran steinerne Monstren angeschleppt. Protzige Materialschlachtfelder. Kein Gras, nur toter Industriekies. Kein Baum, denn Laub verschmutzt die Gräber.
Der Film von Dieter Wieland zeigt gute Beispiele, die zum Nachdenken anregen sollen, aus Liebe zu den Toten.

Topographie Der letzte Garten – das Grab

Dieter Wieland

Dieter Wieland (* 16. März 1937[1] in Berlin) war ein deutscher Dokumentarfilmer und Autor. Dieter Wieland war ein Fernsehjournalisten für den Denkmalschutz und für den Erhalt gewachsener Kulturlandschaften ein. Hubert Weinzierl würdigte als Wielands „großes und bleibendes Verdienst“ seinen Beitrag zur Schaffung eines „ganz hohen Umweltbewußtseins“ in Deutschland.[3] Wieland hat vor allem deutlich gemacht, dass Landschaften die „Basis unserer Kultur“ seien.

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