Burg Conerow

Die Ruine der Burg Conerow liegt etwa 2,4 km westlich des Dorfes Wodarg unmittelbar an einer Flussschleife der Tollense. Im Jahre 1248 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Anlage. Heute sind nur noch Mauerreste auf einem 5 bis 6 Meter hohen Burghügel von 30 bis 40 Metern Durchmesser zu erkennen. Die Ruine, die sich an der Nordseite des Hügels befindet, ist der Rest des quadratischen Bergfrieds mit einer Mauerstärke von 2 Metern. Von dem an der Westseite noch 4,50 Meter hohen Mauerwerk bestehen die oberen 3 Meter aus so genannten Klostermauersteinen. Das Fundament wurde wie auch das Innere des Mauerwerks aus Feldsteinen errichtet. Über die Erbauer und ursprünglichen Besitzer ist wenig bekannt. Sie gehörten zur Familie von Walsleben. Die ersten Aufzeichnungen stammen aus den Jahren 1473 (Walslenen) und 1486 (Walslaw). 1642 erwarb Alexander von Walsleben das Gut Wodarg.

Etwa 200 Meter flussaufwärts auf dem Westufer der Tollense fand 1996 ein Amateurarchäologe aus Burow erste Spuren eines bronzezeitlichen Schlachtfeldes, das seit 2007 untersucht und seit 2010 ausgegraben wird. Bisherige Sondierungsgrabungen brachten Knochen von mehr als 120 Toten aus der Zeit zwischen 1300 und 1200 v. Chr. zu Tage.Etwa 500 Meter südlich im Wodarger Wald, östlich der Tollense, befinden sich zwei Megalithgräber.

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Redaktion

Heimatbewußtsein und Heimatliebe hat nur der seelisch geistig gesunde Mensch, welcher sich seiner eigenen Geschichte/ Herkunft voll bewußt ist, über eine verwurzelte Verbindung zur Heimaterde verfügt (Bodenständigkeit), Mitgefühl (Empathie) zu Gottes Schöpfung (die Natur) hat und damit die Heimat und dessen Menschen wertschätzt. Seelisch vergiftete, wurzellose, traumatisierte Heimatvertriebene, Heimatlose, Geflüchtete und deren Nachkommen können kaum oder nur unter größten Schwierigkeiten eine neue Heimat und erst recht keine neue Identität annehmen. Diese Menschen bedürfen daher der besonderen Hilfe und Obhut. Hierbei geht es um keine Maskerade oder Dekoration, sondern um die Wiederherstellung der gesamtgesellschaftlichen Struktur vor Ort! Heimatliebe ist Herzenssache! Heimat ist Bewußtsein, Mut und Gespür für das Wahre, Ursprünglich-Bewährte, Langlebige und das Nachhaltige!

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